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Suchbegriff: Anti-Geldwäsche (AML) Vorschriften

Europol gab die Festnahme von 34 Mitgliedern der kriminellen Vereinigung „Black Axe“ in Spanien bekannt, die das Ergebnis einer koordinierten Operation mit der spanischen und deutschen Polizei war. Die Gruppe ist für Betrugsdelikte in Höhe von über 5,9 Millionen Euro verantwortlich und betreibt verschiedene kriminelle Aktivitäten, darunter Cyberbetrug, Drogenhandel und Geldwäsche. Die Behörden beschlagnahmten im Rahmen der Operation erhebliche Vermögenswerte und Bargeld.
Die europäischen Finanzbehörden, darunter die EZB und die ESA, haben Vereinbarungen mit der neuen Europäischen Behörde für die Bekämpfung der Geldwäsche (AMLA) unterzeichnet, um Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit, den Informationsaustausch und die koordinierte Aufsicht zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung im gesamten europäischen Finanzsystem zu schaffen.
Die republikanischen Abgeordneten Tim Sheehy und August Pfluger haben den Trade Transparency Unit Strategy Act vorgelegt, um die Möglichkeiten der ICE bei der Bekämpfung internationaler Finanzkriminalität zu erweitern. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, den Informationsaustausch mit 17 Partnerländern zu verbessern, um geldwäscherische Praktiken im Handel aufzudecken. Die Gesetzgebung befasst sich mit dem in Regierungsberichten festgestellten Mangel an Ressourcen und Fachwissen. Befürworter argumentieren, dass sie die nationale Sicherheit gegenüber transnationalen kriminellen Organisationen verbessern wird.
Der Bericht von EY zur Regulierung der Finanzdienstleistungen im Vereinigten Königreich für das Jahr 2026 nennt vier zentrale Prioritäten: Prävention von Finanzkriminalität, operative Widerstandsfähigkeit, KI und Compliance sowie Umgang mit Volatilität. Der Bericht betont die entscheidende Rolle der Technologie für die Einhaltung von Vorschriften und hebt dabei die Herausforderungen bei der Einführung von KI, Cyberrisiken und die Notwendigkeit einer robusten Governance hervor. EY empfiehlt eine proaktive Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden, Investitionen in Stresstest-Kapazitäten und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Innovation und Compliance-Überwachung.
Der Artikel untersucht die wachsende Bedrohung durch Geldkuriere im Bankwesen, bei der Betrüger Mittelsmänner einsetzen, um gestohlene Gelder über legitim erscheinende Konten zu waschen. Er hebt hervor, wie Instant-Zahlungssysteme dieses Risiko beschleunigt haben und Finanzinstitute dazu zwingen, bessere Identitätsprüfungen und Transaktionskontrollen einzuführen. Der Artikel behandelt den regulatorischen Druck, die Herausforderungen bei der Aufdeckung sowie die Notwendigkeit umfassender Strategien zur Betrugsbekämpfung, um finanzielle Verluste und regulatorische Strafen zu vermeiden.
Eine von INTERPOL geleitete groß angelegte internationale Operation gegen Cyberkriminalität in 19 afrikanischen Ländern führte zu 574 Festnahmen und der Sicherstellung von 3 Millionen US-Dollar an illegalen Geldern. Die Operation Sentinel richtete sich gegen Business E-Mail Compromise, Ransomware und Online-Betrug und war ein Beispiel für effektive grenzüberschreitende Koordination und öffentlich-private Zusammenarbeit. Der Schwerpunkt der Operation lag auf der proaktiven Zerschlagung krimineller Infrastrukturen und Echtzeit-Interventionen zur Verhinderung finanzieller Verluste.
UBS sieht sich mit operativen Risiken und Reputationsrisiken aufgrund eines Fälschungsfalls in Singapur konfrontiert, in den ein ehemaliger Mitarbeiter der Credit Suisse verwickelt ist, der über einen Zeitraum von sieben Jahren 112 Anweisungsschreiben gefälscht hat, was zu Entschädigungszahlungen in Höhe von 14,3 Millionen Singapur-Dollar an Kunden geführt hat. Der Fall verdeutlicht alte Compliance-Probleme und potenziell steigende Vertriebs- und Verwaltungskosten für UBS in Asien, während die Aktie nahe ihrem 52-Wochen-Hoch notiert, mit überdehnten Momentum-Indikatoren und gemischter Analystenstimmung.
Zwei renommierte Schweizer Anwaltskanzleien, die sich auf Wirtschafts- und Wirtschaftsstrafrecht spezialisiert haben, Hafner & Hochstrasser und Kohli & Urbach Rechtsanwälte, haben sich zu Hafner Urbach Partner (HUP) zusammengeschlossen. Die neue Boutique-Kanzlei mit Sitz in Zürich will ihre jahrzehntelange Erfahrung bündeln und sich als führender Rechtsdienstleister für nationale und internationale Unternehmen positionieren. Die Expertise der Kanzlei umfasst Vertragsrecht, Gesellschaftsrecht, Bankregulierung, Prozessführung, Compliance und Geldwäschebekämpfung.
Die schwedische Polizei hat einen neuen Leitfaden mit Warnsignalen für Geldtransferdienstleister herausgegeben, um ihnen dabei zu helfen, Risiken im Zusammenhang mit Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu erkennen. Der Artikel erwähnt auch positive Entwicklungen, darunter die laut MONEYVAL deutliche Verbesserung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche in Montenegro und der Slowakei, den Kursanstieg der Swedbank-Aktie nach Abschluss einer Untersuchung durch das US-Justizministerium und die Übernahme des britischen Beratungsunternehmens FINTRAIL, das sich auf die Bekämpfung von Finanzkriminalität spezialisiert hat, durch Cosegic.
AML Intelligence hat ein neues Treueprogramm namens AMLi Direct ins Leben gerufen, das Mitgliedern exklusive Vorteile wie Premium-Einblicke, Einladungen zu Veranstaltungen, professionelle Schulungen, Zertifizierungskurse und Rabatte von bis zu 30 % für diejenigen bietet, die 300 Treuepunkte sammeln. Das Programm zielt darauf ab, die Community für die Bekämpfung von Finanzkriminalität zu stärken, und sieht für 2026 Veranstaltungen in Dublin und London vor.

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